Apnoeübungen trotz schwerem Druckausgleich (CMAS** Geräte)

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Roggenbrot
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Apnoeübungen trotz schwerem Druckausgleich (CMAS** Geräte)

Beitrag von Roggenbrot » Mo 28. Mai 2018, 10:05

Hallo zusammen,

ich bin Gerätetaucher, also wundert euch nicht über meine faule Herangehensweise an das Thema.

Ich möchte gerne einen CMAS** machen. Dafür muss man ja ein paar Apnoeübungen machen. Ich denke mal das Streckentauchen(30 Meter, mit Flossen) und das Zeittauchen (45 Sekunden) dürften mit ein wenig Übung durchaus machbar sein.

Probleme bereitet mir die Aussicht auf 7.5 Meter Tieftauchen, da ich Druckausgleichprobleme habe. Der einzige Druckausgleich, der bei mir anscheinend überhaupt funktioniert ist Valsava. Der verbraucht bei mir auch immer ziemlich viel Luft. Außerdem funktioniert er bei mir nicht kopfüber.

Daher meine einfache Frage: Gibt es eine Möglichkeit mich mit relativ einfachen Methoden auf ein Niveau zu bringen, dass ich das locker hinbekomme?

Ich habe mich mal ein bisschen eingelesen, und bin ziemlich schnell bei durchdachten, an yoga-Atemübungen angelehnten Methoden angekommen, die viel Training erfordern und sich an Apnoetaucher mit Ambitionen zu richten scheinen, z.B. hier. Das ist mir offen gestanden etwas zu viel Aufwand.

Könnt ihr vielleicht ein paar Tipps geben, an die man als Apnoetaucher sofort denkt und als Gerätetaucher vielleicht eher nicht so?
Oder sollte ich es vielleicht direkt gründlich machen und mich an die wirklichen Trainings halten?

Danke euch :)

Münchner
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Re: Apnoeübungen trotz schwerem Druckausgleich (CMAS** Geräte)

Beitrag von Münchner » Di 29. Mai 2018, 16:45

Lern nach Frenzel den Druck auszugleichen. Geht immer, auch kopfüber, braucht weniger Luft und ist bedeutend angenehmer.
Einfach Nase zu halten, Luft anhalten und mit der Zunge gegen die Gaumenoberseite und nach hinten drücken. Mit etwas Übung kriegt man das recht schnell hin.

Roggenbrot
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Re: Apnoeübungen trotz schwerem Druckausgleich (CMAS** Geräte)

Beitrag von Roggenbrot » Mi 30. Mai 2018, 09:41

Vielen Dank für deine Antwort.
Ich habe es mal eine Weile mit Lowry versucht. Das Hatte bei mir aber auch nicht wirklich funktioniert, da ich eine ziemlich starre eustachische Röhre habe (schon Tubendilatation hinter mir). Dachte ich. Vielleicht ist auch einfach mehr Übung erforderlich.

Ich muss wohl mal wieder ins Schwimmbad und schauen, ob ich Frenzel hinbekomme. Irgendwie hatte ich das Thema zu den Akten gelegt. :oops:

Bin ein bisschen verwundert, dass auf die verschiedenen Methoden bei der Ausbildung (jedenfalls in meiner) nicht wirklich eingegangen wurde.

Irgendwelche Hinweise zum Üben der Sachen selbst? Ich frage mich zum Beispiel oft, ob es nun "genug geknackt" hat.

otter
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Re: Apnoeübungen trotz schwerem Druckausgleich (CMAS** Geräte)

Beitrag von otter » Do 31. Mai 2018, 04:52

Moin Roggenbrot,

ich kann die Tutorials von Adam Stern empfehlen. Frenzel hab ich über dieses Video verstanden und gelernt:
https://www.youtube.com/watch?v=Mo07gZR741M

...und hier geht er auch nochmal auf Druckausgleichsprobleme ein:
https://www.youtube.com/watch?v=9rgTji-29Nw

...ist allerdings auf Englisch...

Grüße
Kai

nub
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Re: Apnoeübungen trotz schwerem Druckausgleich (CMAS** Geräte)

Beitrag von nub » So 3. Jun 2018, 22:01

Trainiere, so oft es geht, den Druckausgleich trocken. Dann fällt es irgendwann leichter.

Versuche Frenzel zu lernen.

Und sei nicht so faul… reiß dich mal ein wenig zusammen…

Caphy1966
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Re: Apnoeübungen trotz schwerem Druckausgleich (CMAS** Geräte)

Beitrag von Caphy1966 » Fr 7. Sep 2018, 09:53

Trainiere, so oft es geht, den Druckausgleich trocken. Dann fällt es irgendwann leichter.

Luffird
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Re: Apnoeübungen trotz schwerem Druckausgleich (CMAS** Geräte)

Beitrag von Luffird » Di 11. Sep 2018, 02:28

Wir hatten das gleiche Problem.

SunkaWakan
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Re: Apnoeübungen trotz schwerem Druckausgleich (CMAS** Geräte)

Beitrag von SunkaWakan » Di 11. Sep 2018, 10:38

moin...

du kannst üben/trainieren die Zunge Richtung Gaumen zu drücken...
Dabei baut sich ein Druck (P) auf und wenn du deine Nase nicht zuhalten tust (nur im unteren Bereich), sollte Luft in kurzen Stößen entweichen...

wenn du jetzt deine Finger oder den Noseclip an die Nase legen tust... Ohne wenig Druck... Sollte sich aus der oberen Region deiner Nase die Luft mit leicht schnaubenden Geräuschen drücken/entweichen...

Hälst du nun die gesamte Nase zu, merkst du wie sich leichter Druck (P) aufbaut... Presse deine Zunge etwas mehr Nach oben Richtung Gaumen... Und du solltest spühren wie leicht du den Ausgleich schaffen tust...

Vor jedem Tauchgang fällt dir dieser Ausgleich leichter und du wirst entspannter abtauchen können, ohne Stress...

Das ist Frenzel...

Hast du noch Fragen... Lasse es mich wissen

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