eine Kamera für den Apnoeisten

Wild Billy
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eine Kamera für den Apnoeisten

Beitrag von Wild Billy » Do 18. Apr 2013, 20:35

Unterwasserfotographie ist ja schon eine nicht unkomplizierte Sache. Hat man nur einen Atemzug zur Verfügung wird der Umgang mit dem technischen Gerät noch weiter limitiert.
Als flaschenfreier Apnoeanfänger (2:30/ 40m) suche ich einen Weg ein paar Bilder von meinen Tauchgängen (Philippinen sind für diesen Sommer geplant) mitzunehmen. Meine analoge Ausrüstung (Contax/Zeiss) hilft mir da wohl nicht weiter.

Wie haltet Ihr es? Worauf ist bei uns aufgrund der begrenzteren Zeit besonders zu achten?
Macht das ganze Gerödel Kamera, Gehäuse, Arm mit Blitz etc. überhaupt Sinn?
Ist eine Action Cam eine sinnvolle Alternative? Schnorchelkamera oder Kompakte mit Gehäuse.....?

Womit fotografiert Ihr und wie kommt Ihr damit Klar?

LG
W.B-

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pedalschinder
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Re: eine Kamera für den Apnoeisten

Beitrag von pedalschinder » Fr 19. Apr 2013, 00:29

Bis jetzt mit ner GoPro 2er mit Unterwassergehäuse und dann einfach laufen lassen und vergessen...

Bilder / Filme sind nicht der Hit, aber besser als überhaupt nix.
Am Rechner wird dann im Nachhinein noch hier und da ein bisschen mehr herausgeholt.
Um meine sechsjährige Tochter damit zu beeindrucken, reichts bis jetzt einigermassen!

Meine Spiegelreflex hatte ich früher noch zu analogzeiten zum surfen in so einem Ewa Marine Plastiksack.
Das war jedesmal ein gewaltiger Act... hat aber dennoch immer funktioniert.
zum Tauchen wäre mir das inzwischen zu unsicher und vor allen Dingen viel zu unkomfortabel.

Auch, wenn ich meine SLR ( inzwischen ne digitale) echt gern mag und prinzipiell es mir schon gut vorstellen kann, sie mit unter Wasser zu nehmen... aber eben nur in einem gescheiten Gehäuse... was das ganze dann schnell wieder recht unhandlich und schwerfällig macht.

Obendrein ist das ja alles auch letztendlich eine Preisfrage.
Heinz Kirschner
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Re: eine Kamera für den Apnoeisten

Beitrag von Dandian » Fr 19. Apr 2013, 15:17

Hallo Wild Billy,

mein Tablet begrüßt mich hin und wieder mit Angeboten. Und da war mal die TG2 der Marke OLYMPUS dabei. Die Kamera ist laut Olympus bis 15 m wasserdicht. Sollte für den Normalsterblichen ausreichen, besonders wenn man bedenkt, saß bis dorthin das Licht gar nicht in seinem vollen Spektrum hinreicht.

Da ich selbst auf der Suche nach einer neuen Kamera, kommt die TG2 für mich auch in die engere Wahl. Da ich zur Zeit die OLYMPUS Tough-3000 hab, die echt gute Bilder macht und auch klasse Filme, bin ich der OLYMPUS von vornherein schon gut gesinnt.
Die 3000 ist allerdings nur bis 3 wasserdicht.

Die TG2 ist für mich allerdings mit 400 € nicht unbedingt ein Schnäppchen, laut Testberichten aber ein sehr gutes Einsteigermodell mit guten Aufnahmen.

Als Alternative hab ich da noch die “Reef-Master“ der Firma SEALIFE im Auge. Die ist bis 60! m wasserdicht, verfügt über ein lichtstarkes Weitwinkel-Objektiv und scheint laut Testberichte tolle Bilder zu machen und Videos zu drehen.

Und mit 280€ ist sie auch noch im normalen Preissektor.

Für mich ist die Reef-Master ne optimale Kamera, da für über Wasser es genug gute und günstige Kompakt-Kameras gibt.

Viele Grüße

Dandian
Die Geschichte des Tauchers:
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...und immer dran denken: Ein Taucher, der nicht taucht, taugt nix...

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Re: eine Kamera für den Apnoeisten

Beitrag von 4zap » So 21. Apr 2013, 10:44

Hai

ich hab einige Kompaktkameras ausprobiert im Laufe der Zeit mit Unterwasserhousing. Olympus µ7 war der Beginner 2007. Die Bildqualität ging mir irgendwann auf den Keks. War aber für den Anfang eine gute Lehrkamera wegen Licht und Schärfe.
Die beste Kompakte mit UW Housing hab ich dann in Thailand gefunden. Eine Canon G12 mit UW Gehäuse für umgerechnet 450 Euro. Die ersten Bilder waren der Knaller! Selten so einen Weißabgleich und so eine Farbtreue unter Wasser erlebt. Das war eine ganz andere Klasse als die Olympus. Würde ich jederzeit wieder kaufen.
Dann lief mir in Singapore eine Canon 600D über den Weg für einen guten Preis. Ich konnte nicht widerstehen und hab dann zwei Jahre lang mit einem EWA Marine Beutel fotografiert. Bis 10m Wassertiefe noch erträglich aber totale Fummelei wegen der Kompression innerhalb der Tüte. Trotzdem sind in dieser Konfiguration meine besten UW Bilder entstanden. Testweise hatte jemand sich den Beutel ausgeliehen, eine 550D reingesteckt und ersäuft. Geht ganz schnell wenn man nicht aufpasst. Da reichen ein paar Tropfen aus...wenn der Beutel nicht richtig schließt.
Die Sea&Sea hatte ich auch schon in der Hand. Tolle Kamera mit einem Vorteil: Die steckt schon im Gehäuse, man muss nicht fummeln. Die Bilder und die Automatiken sind super!
Hauptproblem unter Wasser ist definitv der Lichtmangel. Egal welche Kamera ich benutzt hatte, ein UW Blitz war immer von Vorteil auf den Aufnahmen. Schärfe, Details und Farben kommen ganz anders rüber.
Für schnelle Aktion habe ich eine Intova Kamera. (ähnlich GoPro) Die macht sich auch super unter Wasser zum Filmen. Ich mag die UWW Linse vorne drauf. Hat alles so ein bisschen Fisheye Touch. Die neu GoPro Hero soll wohl auch super Bilder machen. Da ist die Intova nicht so gut. Die JPG Komprimierung ist an einigen Stellen zu deutlich. Filmen geht mir der super.

Fazit: Bestes Preis Leistungs Verhältnis hat immer noch die G12 mit Gehäuse. Die ist veraltet, inzwischen sind die schon bei G "wasweißich". Die Bilder waren aber fast schon Profiliga!

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Re: eine Kamera für den Apnoeisten

Beitrag von harleysevillover » Sa 27. Apr 2013, 02:05

Für unseren Urlaub habe ich mir eine Pentax Optio WG-3 geholt. Die ist laut Beschreibung bis 14m wasserdicht ("verwenden sie die Kamera nicht in einer Wassertiefe größer als 14m und nicht länger als 240min" o.ä.). Mit der Kamera war ich über Wasser sehr zufrieden, unter Wasser hatte ich leider wenig Gelegenheit sie zu testen.

Wenn die Tiefe ausreichend ist, kann ich die Kamera empfehlen (299,-), wenn es allerdings tiefer gehen soll, ist sie eher nicht geeignet, da es nicht so ganz einfach scheint ein Unterwassergehäuse dafür zu finden.

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Re: eine Kamera für den Apnoeisten

Beitrag von sai » Sa 27. Apr 2013, 07:28

Wir haben eine Canon SX220 in ein UW-Gehäuse gepackt. Aber Bilder mit dem internen Blitz machen, ist eigentlich fast sinnlos, wenn man nicht gerade direkt unter der Oberfläche ist. Die Videos sehen super aus, aber die Cam ist recht groß im Gehäuse. Hätte gerne eine GoPro ;)

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Re: eine Kamera für den Apnoeisten

Beitrag von tümpi » Mo 29. Apr 2013, 06:41

Ich habe die Gopro auf einen Blitzarm mit Schiene gepackt und damit auch apnoe gefilmt. Das klappte wirklich gut. Durch die Schiene hält man die Kamera relativ stabil und die Finger sind nicht mit im Bild. Vom Ergebnis bin ich erst einmal begeistert, ich habe mit Filmen aber auch keine Erfahrung. Es macht auf jeden Fall mehr Spass als Fotografieren unter Wasser.

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Re: eine Kamera für den Apnoeisten

Beitrag von Area66 » Fr 3. Mai 2013, 10:02

Hi,

ich hatte mir eine Lumix DMC-TZ10 gekauft und dazu das passende Unterwassergehause. Das Gehäuse ist bis 40m dicht. Ich habe die Kamera nun im Meer und im See seit 2 Jahren im Einsatz und sie macht nach wie vor sehr gute Bilder über und Unterwasser. Natürlich braucht man, sobald man ein paar Meter unter Wasser ist entweder ne guten Blitz oder eine ordentliche Lampe. Ich habe mich für das minimale entschieden ;-) Nahe rangehen und dann Foto mit Blitz schießen. Die Kamera hat zusätzlich ein mehrere vordefinierte Profile, wobei eines davon "Unterwasser" ist. Filmen geht natürlich auch, allerdings hörst du im Hintergrund immer das Geräusch der Kamera (frag mich nicht, woher es genau kommt). Soweit ich informiert bin, sind auch die Nachfolgemodelle zu dem Unterwassergehäuse kompatibel.
e dar
Das Gute an der Geschichte ist, dass du sowohl für Überwasser und Unterwasser ein sehr gute Kamera hast. (mit GPS, wer auf Schnickschnack steht)

Dieses Jahr wird aber wohl auch die neue GoPro mal zum Einsatz kommen (Black Edition). Nach dem Softwareupdate soll sie nun ganz gut brauchbar sein. Allerdings frage ich mich noch wie ich sie befestige. Bisher stellt mich keine Lösung richtig zufrieden. Lieb wäre mir vermutlich eine Halterung am Handgelenk mit Blickrichtung Finger. Hat vielleicht jemand noch andere Ideen. Die Halterung von GoPro inkl der Taucherbrille kommt nicht in Frage.


Grüße

Area66

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Re: eine Kamera für den Apnoeisten

Beitrag von tümpi » Mo 6. Mai 2013, 07:02

Im warmen Wasser wars für mich als Frau ganz einfach. Gopro ist ja auf dem Blitzarm (ohne Blitz natürlich), der hat eine Befestigung mit Spiralkabell und wird an den Träger des Badeanzuges gezippt. Ist ja nur zur Sicherung, sonst ist sie ja normalerweise in der Hand. Mein Partner hatte sie am Bleigurt gesichert. Im kalten Wasser seh ich da beim Apoetauchen auch keine andere Möglichkeit. Brustgurt wäre noch eine Möglichkeit, aber wer will einen festsitzenden Gurt beim Apnoetauchen? Kopfgurt ist eher schlecht zum ein- und ausschalten.
Zum Abtauchen hab ich sie dann hängen lassen und dann nach ein paar Metern in die Hand genommen.
Erika

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Re: eine Kamera für den Apnoeisten

Beitrag von Meibie » Mo 13. Mai 2013, 09:31

Kann jemand vielleicht ein paar Beispielfotos posten oder verlinken? Habe nämlich selbst keine Kamera und überlege, mir eine anzuschaffen...
Gib nie auf und gehe immer deinen Weg, denn so machen es Gewinner.

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